Mit Regenwasser bewässerte Bio-Lebensmittel bieten in zweierlei Hinsicht Vorteile: hinsichtlich ihrer Anbaumethode und ihrer Bewässerung. Hier eine übersichtliche Aufschlüsselung:
Vorteile für Gesundheit und Ernährung
- Geringere Chemikalienbelastung: Im ökologischen Landbau werden synthetische Pestizide und Düngemittel vermieden, und Regenwasser enthält kein Chlor, Fluorid oder industrielle Rückstände, die manchmal in aufbereitetem Wasser zu finden sind.
- Bessere Nährstoffbilanz: Gesündere Bodenökosysteme (ein Markenzeichen des ökologischen Landbaus) können zu einem höheren Gehalt an bestimmten Mikronährstoffen und Antioxidantien führen.
- Sauberere Erzeugnisse: Regenwasser ist von Natur aus weich und salzarm, wodurch das Risiko von Mineralablagerungen in Nutzpflanzen verringert wird.
Umweltvorteile
- Wassernachhaltigkeit: Die Nutzung von Regenwasser verringert die Abhängigkeit von Grundwasser und Flüssen und trägt so zur Erhaltung der knappen Süßwasserressourcen bei
- Geringere Umweltverschmutzung: Ökologische Systeme verhindern das Abfließen von Chemikalien, und die Regenwassernutzung reduziert Überschwemmungen durch Regenwasser und Erosion.
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Bodengesundheit: Regenwasser schont die Mikroorganismen und die Struktur des Bodens und fördert die Biodiversität im Untergrund.
Vorteile für die Landwirtschaft und die Erntequalität
- Verbesserte Bodenbiologie: Regenwasser fördert nützliche Mikroorganismen, die die Immunität der Pflanzen stärken und die Nährstoffaufnahme verbessern.
- Stärkere Widerstandsfähigkeit der Pflanzen: Mit Regenwasser biologisch angebaute Pflanzen entwickeln oft tiefere Wurzelsysteme und eine bessere Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge und Trockenheit.
- Verbesserter Geschmack und Textur: Viele Erzeuger berichten von einem reichhaltigeren Geschmack aufgrund eines langsameren, ausgewogeneren Wachstums und gesünderer Böden.
Wirtschaftliche und gesellschaftliche Vorteile
- Geringere Bewässerungskosten: Sobald Regenwassernutzungssysteme installiert sind, sparen Landwirte Wassergebühren und Pumpenergie.
- Lokale Selbstversorgung: Fördert dezentrale, kleinbäuerliche Landwirtschaft und Ernährungssicherheit.
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Klimafreundliche Landwirtschaft: Die Nutzung von Regenwasser hilft landwirtschaftlichen Betrieben, sich an veränderte Niederschlagsmuster anzupassen.
Die Qualität des Regenwassers ist wichtig – Auffangsysteme sollten sauber sein und ordnungsgemäß gewartet werden, um Verunreinigungen (Staub, Vogelkot, Dachmaterialien) zu vermeiden.
